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  • Weltcupwochenende Offenburg – Flasche leer

    2011 - 06.01

    Pro Eliminator Sprint am Freitag:

    Hier ging einiges schief. Aufgrund der langen Anreise nach Offenburg und einer 50km Baustelle auf der A 5 absolvierte ich bereits im Auto das erste Einzelzeitfahren. Als ich die „Sprintstrecke“ besichtigte, welche in die Start-Ziel-Wiese geschnitzt wurde und um ein paar Bäume ging, setzten die gelegentlichen, aber heftigen Regenschauer ein. Meine etwas schwergängigen Beine versuchte ich mit leichten Continental Reifen wieder auszugleichen. Die Qualifikation, aber auch die Eliminatorläufe, wurden ohne Hilfe und mit Fuß auf dem Boden gestartet. Schon auf der Startgeraden merkte ich, dass ich statt Vortrieb eher Rasen zupfte. Ich eierte um die Kurven und am Ende verpasste ich um 2 Plätze und 6/10 Sekunden mit Rang 38 einen Start im Viertelfinale. Über Enttäuschung brauchen wir hier nicht reden.

    Weitere Bilder findet ihr in der Galerie.

    Weltcup am Sonntag

    Die Motivation und der Wille zur Revanche war ausreichend da. Von Startplatz 125 (der orange Pfeil im Bild deutet auf mich) stürmte ich aus dem hinteren Viertel nach vorn direkt in ein Gerangel. Ich musste ausklicken, ging aber nicht zu Boden. Nach einer Aufholjagd, die selbst die Montagsralley der Hausfrauen im Aldi in den Schatten stellte, fand ich mich kurzzeitig auf Platz 85 wieder. Dabei staubte es so sehr im Wald, dass man nur noch mit etwas Glück im Blindflug die Baumstümpfe umsteuerte. Mein deutlich zu dicker Getränkemix bei Temperaturen von 30 Grad ließ mich in der 2.Runde komplett explodieren. Eine 500ml Wasserflasche, die ich einem tschechischen Betreuer aus der Hand mopste, hatte ich schneller „inhaliert“ als ein Sturzbier zu meinen früheren wilden Zeiten. Langsam erholte ich mich wieder und konnte zusammen mit Heiko Gutmann (Rothaus Poison) die Verfolgung aufnehmen. Kurz vor Ende der vorletzten Runde sah ich am Anstieg die rote 80% Flagge. Ich sprintete noch mit letzten Kräften Bas Peters ab und stellte trotz schlechtem Gefühl mit kleiner Freude fest, dass ich mein Ziel, eine zweistellige Platzierung einzufahren, mit Platz 99 knapp aber vollständig erfüllt hatte.

    Der Plan für die kommende Woche ist Erholung mit kurzen Intervallen um bei der DM eine EINSTELLIGE Platzierung einzufahren.