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  • Trainingslager Mallorca vom 6.2.-20.2.2011 Woche 2

    2011 - 02.18

    Um die neue Teambekleidung in das kostenfreie Handgepäck zu bekommen, gelang es mir nur mit roher Gewalt den Reißverschluss zu schließen und verwandelte diesen danach in ein potentielles Sprengstück. Mit einem unschlagbaren Preis von 17 € flogen wir zurück, allerdings ohne jeglichen Service. Teamkollege David und ich versuchten jeden Stress zu vermeiden und bewegten uns als Letztes zum Flieger. Unbekannterweise gibt es bei RyanAir freie Platzwahl, was auch die gewaltbereite Menschenmasse am Gate erklärte.  Ich erspähte einen XXL-Platz am Notausgang und konnte mein Glück kaum fassen, bis ich die jenseits der 100 Kilo-Marke kräftigen Nachbarn erblickte. Mit etwas Schwung presste ich mich in den Sitz und war froh als ich auf dem Gang zur Toilette wieder normal atmen konnte.

    Angekommen auf der Sonneninsel  begrüßte uns gleich der erste Regen. Wir zogen das Krafttraining vor und spekulierten erfolgreich auf die prognostizierte Wetterbesserung am Nachmittag um noch locker 3 h Rennrad zu fahren. Am folgenden Dienstag trainierte ich am Randa intensive Einheiten mit jeweils einem Sprint am Ende. Das Krafttraining der vergangenen Tage trug Früchte. So riss mir beim ersten Sprint die Kette und ich steuerte mit viel Glück knapp am Straßengraben vorbei. Allerdings musste ich bei der Begutachtung ein verbogenes Schaltwerk und ein abgerissenes Schaltauge diagnostizieren. Ich kürzte die Kette, baute das Schaltwerk ab und fuhr mit einem Gang die übrigen 4 Stunden erfolgreich im Flachen. Nach einer stressigen Ersatzteilsuche hatte ich gegen Abend die nötigen Teile zusammen.  Leider konnte ich am Folgetag mein Rad nicht bewegen, da der Ruhepuls um 10 Schläge erhöht war und ich zur Sicherheit eine Pause einlegte. Leider bestätigte sich mein Gefühl und ich musste das Training komplett beenden. Ich sehe es positiv: Ich kenne nun die Grenzen meines Körpers zum Thema Reisestress. Außerdem bekomme ich momentan so viel Schlaf wie nie und kann mich um Dinge kümmern, die ich schon seit Wochen aufgeschoben habe.

    +++Heute, an unserem letzten Tag, ging es mir deutlich besser. Durch Zufall lernten wir Anfang der Woche Reporter der Zeitung PRINZ kennen. Wir trafen uns heute zu einem Fotoshooting an der Steilküste und am Leuchtturm Richtung Cala Pi. Die Rückfahrt habe ich auf dem Rad in Angriff genommen. Die Beine waren zwar noch etwas schwer, aber es ist ein tolles Gefühl nicht mehr mit einer dicken Erkältung im Bett zu liegen!+++

    der Schaden

    die Lösung