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  • Rennwochenende im 4er-Takt

    2011 - 08.15

    Bergsprint Seifen (Foto: Didi Kammer)

    Einen strafferen Wettkampfplan bekommt man wahrscheinlich nur zur Transalp geliefert. So begann die erste Etappe in St.Johann in Tirol. Dort fand das erste Rennen der „Austrian-City-Sprint-Tour“ statt. Dazu wurde mitten in der Innenstadt ein 500m Kurs mit 7 Hindernissen bestehend aus Sprüngen, querliegenden Baumstämmen sowie einem Podest mit Treppenauf- und Abfahrt bestückt. Neben der Strecke, die dem Material alles abverlangte, deutete auch das Fahrerfeld mit Namen wie Federspiel, Van der Ploeg und Kaufmann auf einen harten Abend. Ich leistete mir beim Einzelzeitfahren einen kleinen Fahrfehler, zog aber mit Platz 6 sicher ins Viertelfinale ein. Dieses wurde dann in Vierergruppen gestartet, welches ich hart aber sicher für mich entscheiden konnte. Das Halbfinale gestaltete sich hingegen schwieriger. Ich erwische einen guten Start, wurde jedoch vom strauchelnden Lukas Kaufmann auf der Abfahrt der Startrampe eingekeilt und hing mich auf seinem Hinterrad auf. Damit waren alle Hoffnungen im Eimer. Von Platz 4 kämpfte ich mich auf dem Kurs ohne eindeutige Überholmöglichkeiten dennoch um einen Rang nach vorn, was aber nur für das kleine Finale (Platz 5-8) reichte, da jeweils die ersten beiden Fahrer weiter kommen. Hier musste ich mich nur dem Weltcup-Sprintsieger von Dalby Forest Paul van der Ploeg geschlagen geben und belegte einen guten Rang 6 hinter Federspiel, Kaufmann, G.Wildhaber, Ebert und v.d.Ploeg. Platz 7 ging an Nicola Rohrbach vor Martin Gluth.

    2.Etappe Kaprun
    Beim XC-Battle in Kaprun als zweite Station der „Austrian-City-Sprint-Tour“ war der 600m Kurs nicht ganz so sehr mit Hindernissen überladen, dafür sorgte Flutlicht und Regen für Spannung und Stürze. Hier wurde das Einzelzeitfahren aufgrund verletzter Fahrer vom Vorabend gestrichen und in Sechsergruppen gestartet. Nach 4 Runden und einem Sieg sicherte ich mir den Fahrschein für das Halbfinale. Dort erwischte ich einen guten Start und hielt mich auf einem, für das Finale ausreichenden 3. Rang. In der letzten Runde riskierte jedoch ein übermotivierter österreichischer Fahrer in einer rutschigen Pflasterkurve zu viel und gab mir die Wahl zwischen Absperrgitter oder einer Vollbremsung. Ich entschied mich für das Zweite. Diese Unachtsamkeit wurde mit einem Start im kleinen Finale bestraft. Mit Wut im Bauch ließ ich nichts anbrennen und sicherte mir den Sieg und einen Gesamtrang 7.
    3. Etappe Bergzeitfahren Seiffen
    Nach einem 30km Stau vor München mussten wir schon auf der Anreise das erste Mal Vollgas gegeben. Albrecht „EBM“ Dietze schickte uns den 500m kurzen, aber knackigen Anstieg des Alp d’Wettins im Einzelmodus mit jeweils einer Minute Abstand hoch. Dabei konnte ich die selbst aufgestellte Bestzeit von 1:05min aus dem Jahr 2009 um fünf Sekunden verbessern und bekam dafür ein Ticket zum Finallauf. Mit SICHERHEIT wäre diese Zeit nicht zustande gekommen, hätte ich nicht meine Wettschulden bei Stefan Lösch einlösen müssen und im Fransenrock den Alp d‘Wettin erklimmen dürfen. Die Zuschauer am Rand waren dabei so laut, dass man nur nach oben „flüchten“ konnte. Dort angekommen war ich froh, dass ich vor lauter Laktat noch in Farbe sehen konnte und mich ein Kampfrichter vor dem Umkippen hinderte. Im Endlauf lieferte ich mir ein spannendes Duell mit Simon Gegenheimer (Rose-Ultrasports), verhielt mich aber zu lange passiv und konnte daher trotz der Aktivitäten der letzten Tage mit einer Radlänge hinter Simon den „silbernen“ Nussknacker erobern.
    4.Etappe 40km Marathon EBM Seiffen
    Mit etwas Frust im Bauch bließ ich zum Angriff. Den gleichen Plan hatte aber auch Rene Tann, sodass wir zusammen mit Thomas Nicke und Jan Hruska dem Rest enteilen konnten. Das sehr hohe Tempo konnte ich defektfrei auf der welligen und teilweise schlammigen Strecke bis zum Ende mitgehen. Auf dem letzten Kilometer versuchte ich mein Glück im Alleingang und setzte mich von den Mitstreitern der langen Runde ab. Nach etwas Zeit zum Durchatmen folgten dann Andre Kleindienst und Silvio Hausschild auf Rang zwei und drei. Glüchwunsch an Rene Tann, der sein Wahnsinnstempo bis zum Ende durchhielt und damit den Altmeister Thomas Nicke ohne den letzten Siegerkranz in den Ruhestand schickte.

    Weitere Bilder in der Gallerie!