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  • Marco mit schnellen Beinen in Ischgl

    2010 - 08.16

    Nachdem mir auf der langen Anreise nach Ischgl zum Ironbike Stau fast einen Strich durch die Rechnung zum Palio, dem Citysprint durch die Innenstadt der Skimetropole gemacht hätte, musste ich bereits auf der restlichen Strecke mit dem Auto das erste Rennen fahren. Pünktlich angekommen erwartete mich dann die Hiobsbotschaft, dass der Palio wegen Regen ausfällt, denn schließlich könne man nicht riskieren die Mountainbiker bei nasser Strecke durch Ischgl zu treiben. Nachdem die Wut verdaut war, besichtigte ich den ersten und letzten Teil der Strecke. Schnell wurde ich in meiner Streckenwahl für den nächsten Tag bestärkt. Neben Regen machte sich auch das Gerücht breit, dass im zweiten Teil der Strecke auf 2800m knöchelhoher Schlamm auf würdige Ironbiker wartete.

    Nach einem Start aus den hinteren Rängen des knapp 900 Mann starken Fahrerfeldes dauerte es einige Minuten bis ich zu Birgit und der Spitze des Feldes um Marathonweltmeister Alban Lakata aufschließen konnte. Bis zum ersten Anstieg war das Tempo sehr schnell und die Fahrweise dementsprechend unruhig. Schnell lichteten sich jedoch die Plätze als der WM Zweite Celestino der Spitzengruppe sein Tempo aufzwang. Bis kurz vor Ende der Bergspitze konnte ich den Anschluss halten und versuchte auf der Abfahrt und am nächsten Anstieg das entstandene Loch nicht größer werden zu lassen. Nach einer schlammigen und anspruchsvollen Abfahrt konnte ich mit zwei weiteren Fahrern eine Windschattenallianz gründen. Wir setzten auf der Abfahrt von Galtür nach Ischgl alles auf eine Karte und konnten den Rückstand auf die Führenden bis auf wenige Sekunden einschmelzen. Die Streckenteilung, an der sich die Fahrer für den Zieleinlauf der kurzen Distanz oder für eine Weiterfahrt auf die mittlere sowie große Runde entscheiden konnten, passierte ich nach einer Fahrzeit von 1:05 h als Sieger der 27km-Strecke. Platz Zwei ging mit 1:08 min Rückstand an den Italiener Fabian Rabensteiner gefolgt von Tom Ettlich.

    In der kommenden Woche beginne ich mit einem erneuten Formaufbau für den letzten Lauf der Bundesliga Serie in Saalhausen(NRW). Um die Rennhärte jedoch beizubehalten wird dazu der 5.Lauf des Mitteldeutschlandcups in Nordhausen(Thüringen) unter die Stollen genommen.