• Home
  • Bio
  • Erfolge
  • Ziele
  • Galerie
  • Material
  • Gästebuch
  • Links
  • Impressum
  • RSS Icon
  • Facebook Icon
  • Mad East Challenge Altenberg – Pech und Erfolg ausgewogen

    2011 - 06.27

    Am Wochenende reisten Sacha und ich nach Altenberg um bei der Mad East Challenge über 3 Tage das Firebiketrikot auf den knapp 200km und 500hm zu vertreten. Auf der ersten Etappe am Freitag über 6 km von Geising auf die Scharspitze und zurück konnte ich mich in meinem Startblock durchsetzen und siegte in der Männerklasse nach 18 min. Allerdings kam die bittere Pille zum Schluss. Sascha und ich ließen es anfangs etwas ruhiger angehen und kontrollierten das Tempo, damit unser Gast- und Wertungsfahrer des Tages, Karsten Volkmann, auf Teamwertungssiegkurs blieb. Das klappte auch, allerdings musste ich mich am Ende Andre Kleindienst und Stefan Danowski beugen, die den Rundkurs einen Startblock früher noch auf trockenem Untergrund bewältigen konnten.

    Am Samstag ereilte unser Team im Leadertrikot ein dreifaches Pech. Sascha brach am ersten Anstieg nach Kollision mit einem Stein das Schaltauge ab. Da er an diesem Tag in die Teamwertung einging, überließ ich ihm mein Rad. Sascha saß darauf wie ein Affe auf dem Schleifstein, beendete aber dennoch auf einem respektablen 5. Platz das Rennen. Ohne zu zögern stellte mir Ronald Andraczek sein R2-Bike, was allerdings genauso gut passte, wie Sascha und mein Rahmen. Nach mehrfachen Einstellungsarbeiten hatte ich das Maschinchen auf mich umgebaut und bügelte mit Freude auf dem Fully die Abfahrten herunter. Nach 65 Km Aufholjagd und Gruppenhopping legten mich dann aber Rückenprobleme und Krämpfe flach und ich war gezwungen an einer Verpflegungsstation mit Schokoschnitten und Gummibären auszusteigen. Zu guter letzt  bekam Sascha noch eine Zeitstrafe wegen des Radwechsels, die unserem Team die Siegchance in der Gesamtwertung nahm.

    Am Sonntag wurde meine Schlechtwetterdefinition neu bestimmt. Bei Temperaturen von 12 Grad und Sprühregen brach das Launebarometer nicht unbeding nach oben aus. Dennoch starteten wir mit sofortiger Tempoarbeit um den Rückstand in der

    Man beachte die Leadertrikots mit Brusthaartoupet

    Gesamtwertung  wett zu machen. Mein Platten  auf der ersten richtigen Abfahrt gab Sascha die Gelegenheit sich für den gestrigen Tag bei mir als Wertungsfahrer mit seinem Hinterrad zu revanchieren. Nach mehreren Fluchtversuchen konnte ich mich zusammen mit Stefan Danowski und Tino Modosch aus der Spitzengruppe lösen. Auf dem letzten Abschnitt der 74 km langen, schlammigen Strecke hielten meine Begleiter wahrscheinlich Ausschau nach den Tschechischen Mädels. So war ich gezwungen im Alleingang den Zeitrückstand auf das führende Team zu kompensieren und sicherte mir den Tagessieg. Damit stand am Ende ein für die Umstände erfolgreicher zweiter Platz im Gesamtklassement hinter den Siegern aus Bad Salzdetfurth und vor den Mountainheros auf dem Papier.