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  • Kurz und knackig: Kaptain Puff und der Winter, Trainingslager Zypern und der deutsche Saisonstart im weißen Gold

    2013 - 03.17
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    Ruhetag@Zypern

    Jeder kreative Kopf braucht eine kleine Pause, um wieder richtig zu rauchen. Bei mir sind es gleich mal 4,5 Monate Berichtabstinenz geworden. Dennoch fasse ich mich kurz.

    Brasilien war eine absolute Lebenserfahrung. Nach einer Woche Extremrennen folgte eine Woche Extremfeiern in Rio, um meine Lebensenergie wieder auf Maximum zu bringen. Anschließend ein Rennen in der Türkei, um das Weltranglistenpunktekonto wieder zu füllen und als Saisonabschluss Kaptain Puff in Oberhof  bei Tiefschnee mit Schießeinlage und Lasergewehr sowie

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    Foto: Fabian Polchow

    Strafschnäpsen.

    Auch beim 4. Anlauf auf den Titel scheiterte MacSchätzing an der Kreativität der Kostümwahl und der Trinkfestigkeit seiner Mitstreiter. Aber alle guten Dinge sind 5!

    In der Winterpause konnte ich mich mit meinem Studium ganz gut ablenken und schaffte es erst Ende Februar mich mit dem Rad in den Süden abzusetzen. In 18 Tagen Zypern  blieb

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    Possenlauf Sondershausen

    neben effektivem Training auch Zeit sich auf einem Etappenrennen über drei Tage die Lichter aus zu schießen (für Radsportneulinge wie Josi à in die Asche fahren, schwarz sein, das letzte Korn zu verblasen…). Am Ende wurde der Einsatz mit 10 Weltranglistenpunkten belohnt, 10 mehr als erwartet. MEER als zufrieden kehrte ich an den Ursprung der Minusgrade, nach Jena, zurück und genoss die letzten Tage meiner geliebten Semesterferien. Gestern folgte dann zur Verabschiedung des Winters der Possenlauf in Thüringen. Bei Minus 6 Grad und dem halben Kleiderschrank am Körper walzte ich über die geschlossene Schneedecke. Nach einem Kilometern konnte ich mich mit Teamkollegen Christopher durch waghalsige Abfahrtsmanöver und einer Maximalgeschwindigkeit von 62km/h vom Feld absetzten. Die Freude hielt allerdings nur bis zum ersten langen Anstieg als das Adrenalin dem Laktat wich. Dann beendeten 2 weitere Fahrer unseren Fuji-Soloritt. Über 46 km versuchte ich das von meinem Trainer aufdiktierte Limit nicht zu überschreiten und konnte mich trotz Schleicher am Hinterrad und einsinkender Sattelstütze auf Platz 3 retten.  In der kommenden Woche werden meine Stampferchen hoffentlich ihre Winterträgheit ablegen und ihre alte Spritzigkeit zurück erlangen, denn dann steht der erste Deutschlandcup in Goseck/ Sachsen-Anhalt auf dem Programm.