• Home
  • Bio
  • Erfolge
  • Ziele
  • Galerie
  • Material
  • Gästebuch
  • Links
  • Impressum
  • RSS Icon
  • Facebook Icon
  • Kaprun und EBM in Seiffen

    2010 - 08.10

    Maximaler Erfolg beim Sprint in Kaprun


    Da die Landschaft in Italien und Österreich gerade zu zum Urlaub einlädt, bin ich zusammen mit meiner Edelhelferin Claudi nach dem Weltcup in Val di Sole  in die Biathlonhochburg nach Antholz gefahren. Dort haben wir uns von den Strapazen erholt.  Wie es der Zufall wollte, haben wir in einer Pizzeria Johannes Pallhuber und auch Roel Paulissen getroffen.  Nach 2 Tagen Training ging es weiter nach Kaprun. Dort fand am vergangenen Donnerstag das XC Battle unter Flutlicht in der Innenstadt nahe dem Kitzsteinhorn statt. Vor den Augen von Hunderten wetterfesten Zuschauern musste der spektakuläre 400-Meter-Rundkurs, der über Stufen, Rampen, Baumstämme und einen Wassergraben führte von den Fahrern in den Vorläufen vier mal und im Finale sechs mal absolviert werden.

    Bei strömendem Regen traf ich unter anderem im ersten Lauf auf den Schweizer Thomas Litscher vom SKS MIG Team.  Mit Platz 2 und knapp 2 Sekunden Rückstand (und der Gesamt drittschnellsten Fahrzeit von 3:26,7 min) zog ich souverän ins Halbfinale ein.  Auch dort hatte ich die Ehre mit dem späteren Sieger Litscher Kräfte zu messen. Dieser konnte sich durch einen schnellen Start nach vorn absetzen. Im Kampf um Platz zwei und den Einzug in das Finale gerieten Jelmer Pietersma und ich in der letzten Runde aneinander. Ich versuchte ihn nach dem Sprung über einen Baumstamm am Asphaltanstieg zu überholen, er zog von außen in die Linkskurve, unsere Lenker verhakten sich und er kam dabei unglücklicherweise zu Fall. Entschuldigung an dieser Stelle, jedoch lassen sich Positionskämpfe im Rennen nicht vermeiden. So sicherte ich mir den Einzug in das große Finale.

    Dort ergab sich die dritte Chance Litscher das Firebiketrikot von hinten zu zeigen. Durch einen schlechten Start setzten sich jedoch der Schweizer und Daniel Federspiel ab. Um in den laktatreichen sechs Runden nicht  zu überziehen, konzentrierte ich mich auf Platz drei, den es gegen Lukas Kaufmann von Team TREK Brentens Mountainbike Racing  zu verteidigen galt. Dieser Kampf schien in der letzten Runde fast verloren als mir meine Freundin mit ungewohnt wütender Stimme „Jetzt reiß dich nochmal zusammen“ in mein Ohr brüllte. Damit hatte sie recht, also mobilisierte ich letzte Kräfte und setzte mich erneut am Asphaltanstieg auch gegen Kaufmann durch und ließ auf der Zielgeraden nichts mehr anbrennen. So konnte ich hinter Litscher und dem erstmals geschlagenen Sprintkönig Daniel Federspiel  Platz 3 verbuchen. Wahnsinn!!! Platz 4 ging an Lukas Kaufmann vor  Christof Bischof  und Gerald Burgsteiger.

    Nach ausgiebiger Feier mit den deutsche Teilnehmern und Siegerehrung ging es Freitag früh zurück da Samstag und Sonntag der Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen auf dem Programm stand.

    Im ersten Durchlauf des Hillclimbs am Samstag wollte ich nichts anbrennen lassen. Ich startete im Einzelzeitfahren den 400m langen Alp de Wettin im Vollgas. Im Ziel bestätigte auch das Brennen in meiner Brust nach einer Fahrzeit von 1:06 min, dass  ich die Führung übernommen haben musste. Im zweiten Durchgang hielt ich mich etwas zurück und setzte auf den letzten 100m eine erfolgreiche Attacke.

    1.SCHÄTZING Marco      1:17.2

    2.MEINERT Martin

    3.ANDRACZEK Ronald

    4.LAUER Jan

    5.BARON Falk

    6.BEYER Tobias

    Am Sonntag zeigten dann die beiden vorherigen Wettkampftage ihre Wirkung. Ich konnte über die 70 km des EBM Marathons in der Spitzengruppe um Thomas Nicke mitgehen, musste dann aber nach einem Schleicher Ende der ersten Runde nachpumpen und später das Laufrad wechseln. Die verlorene Zeit zum Führenden Florian Schön (Scott Genius Generation) versuchte ich aufzuholen und verschoss dabei die letze Kraft. Glücklicherweise hatten wir durch das hohe Starttempo ein großes Zeitpolster und ich konnte die letzte Runde mit Silvio Hausschild zu Ende fahren. Da aber auch Silvio ein Fuchs ist, hatten wir uns die Kraft für den Zielsprint aufgehoben. Jedoch unterschätze dieser meine breiten Ellenbogen, sodass ich im engen Zielbereich den „Senior“  auf den dritten Platz verweisen konnte.

    In der kommenden Woche steht Regeneration ganz oben auf dem Plan. Anschließend wird es am Donnerstag nach Ischgl zum Sprint und Marathon gehen, um dem Herrn Federspiel die Sache nicht zu einfach zu machen. Man darf gespannt sein.