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  • Glühende Hitze zum MDC#6 in Dresden

    2011 - 09.14

    Reifenkillerabfahrt

    Am vorletzten Wochenende wurde der Finallauf des MDC’s in der sächsischen Landeshauptstadt ausgetragen. Dabei schnitze das Orga-Team um Ronald Andraczek  eine 1,8 km lange Strecke über den Trümmerberg (entstanden durch die Schuttreste des Zweiten Weltkrieges) mit 5 steilen Anstiegen und technischen Passagen. Damit keiner der Lokalmatadoren etwas zu lachen hat, wurde Rene Tann verpflichtet. Bereits nach der ersten Runde war ich der Einzige aus dem Fahrerfeld, der dem Germina-Piloten hinterher hechelte. Um das Rennen etwas spannender zu gestalten, ließ ich Rene einen kleinen Abstand. Um nicht wie ein DSDS-Kandidat zu verglühen, bat ich alle bekannten Gesichter, mir etwas Wasser überzukippen. Allesdings gab es dabei auch schwarze Schafe. Person Nummer eins entleerte die Trinkflasche nicht wie üblich irgendwo auf meinem Rücken oder Kopf, sondern genau in das Ohr, in dem ich meinen wasserANFÄLLIGEN Kopfhörer hatte.  Als die Musik aus war, griff ich selber zu den Flaschen um die Kühlung selber zu positionieren. Person Nummer zwei zapfte das Wasser wahrscheinlich direkt von der nahegelegenen Abwasserleitung ab. Ich kippte mir das Zeug nicht nur über den Rücken, wo ich den Gestank noch nicht bemerkte, sondern nahm auch noch ein Schluck von dem Schwedentrunk. So war der Brechreiz mein anhänglichster Begleiter für die nächsten Minuten. In der letzten von 13 Runden schmolz bei Temperaturen um 33 Grad auch der Rückstand zum Führenden bis auf 23 Sekunden zusammen und so beendete ich mit einer Fahrzeit von 1:30:46 h auf einem starken 2. Rang das Rennen.  Die gute Leistung wurde in der Landesverbandswertung mit dem Sächsischen Meistertitel belohnt. Innerhalb weniger Minuten folgten Florian Schön, Tommy Galle, Steve Scheffel, Markus Werner und Andi Weinhold auf den Plätzen drei bis sieben.

    In der Gesamtwertung wurde es nochmal richtig spannend, obwohl der ausgelassene Lauf in Oberhof und der Platten in Altenberg den Gesamtsieg illusorisch machten. Ob Andi etwas schwächelte oder Dresden bereits als Streichresultat eingeplant hat, bleibt ungewiss. Er gewann nach einer konstant guten Leistung mit 129 Zählern. Das Ärgerliche an der Sache war, dass ich nur einen Zähler dahinter lag.