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  • Ein erfolgreicher Bundesliga-Sprint in Bad Salzdetfurth und mein Abenteuer in Brasilien

    2012 - 09.24

    Das vergangene Wochenende war ein würdiger Abschluss für eine etwas unglücklich verlaufene Bundesliga-Saison. Beim Sprint (15.09.12) in der niedersächsischen Metropole hatte der Veranstalter eine atemberaubende, spannende, aber dennoch komplett einsehbare Strecke in die Innenstadt geschnitzt. Bei einem guten Fahrerfeld konnte ich mich sicher für das Viertelfinale qualifizieren. In den folgenden Läufen konnte ich mich mit einem flotten Start an die Spitze des 6er Heats katapultieren und siegte jeweils. Einzig im Finale hatte ich Probleme die Ansage mit den letzten Sekunden zu hören. Ich verstand „15 seconds“ und hielt am Ende die Luft an. Nach 10 weiteren Sekunden und (10 gefühlten Minuten) wurde der Sauerstoff langsam knapp und ich musste atmen. Just in diesem Moment drückte der Kommisär ab und verpasste mir einen sportlichen Tinitus. Ich gab meinem Fuji die Spore und musste in der ersten 180° Kurve nur einem Holländer Platz machen. Mit roher Gewalt, dafür aber mit wenig Kontrolle stießen Simon Stiebian und Martin Gluth zusammen und verhakten sich in meinem Hinterrad. Mit viel Glück verbog sich nur eine Speiche und es blieb mir ein Sturz erspart. Ich konnte die Lücke zum späteren Sieger nochmal schließen, rutschte dann aber in der vorletzten Kurve weg und sicherte bis zum Ziel die Silbermedaille. Dabei möchte ich mich bei Julian Schelb entschuldigen, da ich auf der letzten Geraden die Linie verändert habe. Das war die Vorbereitung auf die letzte Kurve und gehört auf faire Weise auch zum Wettkampf dazu. Zudem ist es mir 2012 mehrmals selbst so ergangen. Am Ende konnte ich einen hervorragenden 2. Platz im Finale des Bundesligasprints verbuchen und habe damit mögliche Kritiker ruhig gestellt. Zum CrossCountry am Folgetag war dann die Luft raus und ich kämpfte mich durch den zähen Rennverlauf.

    Seit Freitag (21.09.12) bin ich mit meinem ehemaligen Teamkollegen David Simon auf Abenteuerreise in das Land des Karnevals unterwegs. Nach vollen 2 Tagen mit Flug- und Busreise und einigen erinnernswerten Erlebnissen haben wir den Brasil Ride in Mucugé erreicht. Am heutigen Sonntag fand die erste Etappe als Prolog statt. Da das Rennen im 2er Team gestartet wird, peitschten David und ich uns gegenseitig in den Grenzbereich, bis ich in einer Sandkurve eine Bodenprobe nahm. Danach war kurz der Rhythmus dahin, bis mich die Freude über mein neues 29 Zoll Wundergefährt wieder wachrüttelte. Bei 80% verblockten oder sandigen Singletrails bin ich meinem leider fehlenden Teamkollegen Christopher sehr für die Leihgabe dankbar. SCHADE, dass DU nicht hier bist! Wiederholung folgt. Am Ende wurden wir über 20km und 1:00:10h Fahrzeit 13.Team. Morgen steht mit 142km die Königsetappe an, wo mir bei einer geschätzten Fahrzeit von 8 h nicht unbedingt meine Sprintqualitäten helfen dürften. Das Erlebnis steht im Vordergrund, deshalb lege ich jetzt mal Nachtruhe ein. Ihr dürft auf die Bilder gespannt sein!!!