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  • Dreckschlacht Mitteldeutsche Meisterschaft

    2011 - 07.04

    Podium "King of Dirt"

    Das wahrscheinlich dreckigste Rennen aller Zeiten fand am vergangenen Sonntag in Mertendorf (Sachsen Anhalt) statt. Über Nacht verwandelte der Regen die 3,6km lange Strecke mit lehmigem Untergrund in eine Schlammlandschaft. Zum 4. Lauf des Mitteldeutschlandcups, der gleichzeitig Mitteldeutsche Meisterschaft war, verzichtete ich gleich nach der Ankunft auf eine Streckenbesichtigung, als mir die ersten Teilnehmer (Erdskulpturen) entgegen kamen. Ich fuhr mich auf der Rolle warm und startete im Blindflug auf die Strecke. Nach kleinen Startproblemen und einer kurzen Dreck-Eingewöhnungsphase konnte ich mich mit Rene Tann, Andi Weinhold und Florian Schön nach den ersten Laufeinlagen absetzen. Flo musste nach falscher Reifenwahl als erster die Koffer packen. Ende der ersten Runde konnte ich in einer aalglatten Abfahrt an einem Strauch nicht mehr vorbeisteuern und ging zu Boden. Der Versuch zu den beiden Spitzenreitern Rene und Andi  aufzuschließen versank wortwörtlich im Schlamm. In Runde zwei schmiss auch Tann das Handtuch. Mit dem zugespielten Silberrang gingen die Spekulation um den Sieg los.

    Es war nur eine Frage der Zeit, wann einem von uns das Schaltwerk um die Ohren fliegt. Andi saß jedoch mit seinen Schlammreifen am längeren Hebel. So reduzierte ich zwangsläufig mein Tempo,

    hangelte mich von Kettenklemmer zu Kettenklemmer und kratzte verzweifelt den Dreck aus den blockierten

    Rädern. Nach 3 Runden und einer „Lauf“-zeit von 56 min beendete ich das

    Rennen auf Rang zwei hinter dem Sieger und Schlamm-Meister Andi Weinhold.

    Somit konnte ich mich trotz eines verpassten Laufes in der MDC-Gesamtwertung auf Rang 3 schieben und habe dank des

    Streichresultats und des Heimvorteils in Dresden und

    Altenberg noch ein wachsames Auge auf den Gesamtsieg gerichtet.

    Am Wochenende werde ich mich hoffentlich dem Dreck entziehen können und „Rund um Gröditz“ mit dem Rennrad meine Schleifen ziehen.