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  • Bundesliga #1 in Münsingen Sprint und Cross Country

    2011 - 04.18

    Am Samstag fand der wieder neu eingeführte Sprint im Sixpack-Modus statt. Dabei müssen sich alle Teilnehmer im Einzelzeitfahren für die Top 30 qualifizieren. Bei einem riesigen Starterfeld von 95 Mann hatte ich trotz eines kleinen Fahrfehlers, auf der teilweise schottrigen Strecke, mit Platz 23 meinen Fuß noch in den Viertelfinallauf bekommen. Nun folgte der Sixpack-Modus. Ich startete in der zweiten von fünf Gruppen, welche je sechs Fahren beinhalteten. In meinem Heat befanden sich keine Geringeren als der mehrfache Deutsche Meister Mani Fumic, der Meister der spektakulärsten Überholmanöver Markus Bauer und der Feger der Straße Matthias Veit. Da ich für diese Disziplin den Winter über im Kraftraum so manch schwere Gewichte durch die Luft gewirbelt hatte, ging ich hochmotiviert in das Rennen. Nach einem gelungenen Start reihte ich mich hinter Fumic ein, musste jedoch noch dem aus der Innenkurve kommenden Veit Platz machen. Um sicher ins Halbfinale einzuziehen war Platz 2 zurück zu erobern. Ich rutschte im Verfolgungsdrang zu Beginn der zweiten Runde leider auf Schotter weg und versuchte den dabei vorbeigeschlüpften Bauer im Sprint wieder einzufangen. Fehlanzeige, dabei schob sich dieser sogar noch an Veit vorbei. In der letzten Kurve bot sich die finale Chance über das „Lucky Loser Prinzip“ doch noch ins Halbfinale einzurücken. Ich schoss in die Innenkurve, wurde eingeklemmt, blieb am Pfosten hängen und landete am Zaun. Feierabend…

    Sonntag versuchte ich dann meine Wut im Bauch in Resultate zu verwandeln. Ich erwischte einen guten Start und konnte auf der Asphaltgeraden etwas Spitzenluft in den Top Ten schnuppern. Das Tempo hier war allerdings mörderisch, sodass ich etwas reduzierte und die  erste Runde mit einem tollen 19. Platz beendete. Mit etwas Kreuzblick spitzte sich die Lage dann jedoch zu. Ich rutschte in der Busstop-Schikane auf der Wiesenabfahrt weg und verlor etwas Luft aus dem Hinterrad, in Runde 3 rutschte mir nach einer heftigen Bodenwelle der Sattel runter und nach 75 Minuten verabschiedete sich dann auch die Kraft. Zu dem Zeitpunkt befand ich mich jedoch noch auf Platz 25. Das war dem Schicksal aber noch nicht genug. In den beiden letzten Schleifen mischten sich, dank meiner tiefer gelegten Sitzposition, auch noch Krämpfe dazu und der schwindende Luftdruck zwang mich 4 km vor dem Ziel nochmal zum Hinterradwechsel. Am Ende stand ein enttäuschender 31. Rang auf dem Papier.

    Als positive Anmerkung muss man jedoch die gesteigerte Fahrzeit im roten Bereich im Vergleich zu den letzten Rennen anmerken. In der kommenden Woche werde ich aus dem Training heraus auf dem Sachsenring die Straßenfahrer etwas ärgern und mich intensiv auf den 2.Lauf der Bundesliga am 15.Mai vorbereiten, bevor es eine Woche später zum Weltcup nach Großbritannien  geht.