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  • Bikebiathlon mit den Biathlonweltmeisterinnen – den Vogel abgeschossen…

    2011 - 05.03

    Tina Bachmann und Miriam Gössner sehen auch im Dunkeln noch gut aus

    Der vergangene Samstag wird mir wohl noch länger in Erinnerung bleiben. Was am Morgen zum Bikemarathon nicht klappte, holte ich am Abend wieder raus.
    Das Starterfeld war mal wieder bestens besetzt. Mein allmähliger Dauerbegleiter Stefan Danowski wollte sich für die Tischtennisplatte, die ich ihm beim Kyffhäuser Marathon abgesprintet hatte, revanchieren. Aber auch Namen wie Sickmüller, Mordmüller und Mensebach versprachen keine Bummeltour. Dennoch war das Tempo ab dem Gelände etwas ruhiger als sonst, da mehrere Fahrer am Nachmittag noch den Bikebiathlon auf dem Programm hatten. Kurz nach einer Tempoattacke schlug die Pannenfee zu. Kurzzeitig dichtete die Latexmilch den Durchstich ab, nach vorsichtiger Verfolgungsjagd tauchte das unbeliebte Zischen wieder auf. Trotz Mathe-Leistungskurs konnte ich während des Schlauchwechsels garnicht so schnell zählen, wie die folgenden Fahrer an mir vorbei zogen. Es folgte ein 10 km Einzelzeitfahren, bis ich mit einigen Fahrern der vor mir liegenden Gruppe eine Allianz bilden konnte. Am letzten Berg erwischte ich noch einige Mitstreiter und sicherte mir im Ziel die unbeliebte Holzmedaille.

    Der neue Optimismus richtete sich nun auf den 3. Veltins Bike-Biathlon. Hier kamen alle Sommer- und Wintersportfans auf ihre Kosten. Unter Flutlicht mussten wir dreimal eine 1 km lange Runde mit 2 kurzen Anstiegen und spaßigen Abfahrten auf dem Mountainbike absolvieren und zwischenzeitlich im Liegend- und Stehendschießen noch ein paar Scheiben grün aufleuchten lassen. Knapp 2000 Zuschauer feuerten dazu die zehn Zweierteams lautstark an. Unter den Athleten befanden sich keine Geringeren als die beiden Weltmeisterinnen der rauchenden Biathlon-Gewehrspitzen Tina Bachmann und Miriam Gössner. Um konkurrenzfähig zu sein, durfte ich mit dem Juniorenweltmeister Tom Barth das Team SKS bilden. Das Halbfinale lief bis auf 4 Strafrunden fast perfekt und wir rangierten auf Rang zwei hinter Kollege Sickmüller und den Sommerbiathlet Patrick Sapel. Aber auch Miriam Gössner saß nicht das erste Mal auf dem Rad und bot Hanka Kupfernagel Parolie. Leider standen die beiden Biathletinnen mit dem Gewehr auf Kriegsfuß und kreiselten etwas zu oft in der Strafrunde. Dort ließen sie mit ihren Teampartnern (Jens Schwedler und dem Organisator Sebastian Cramer) aber nichts anbrennen und sicherten sich Rang sechs und sieben.
    Im Kampf um den Sieg übergab mir Teamkollege Barth mit nur einem Schießfehler auf Platz 1. Mit dem kleinen Polster startete ich die erste Runde etwas ruhiger und putzte beim ersten Liegendschießen alle Scheiben weg. Dennoch flog das Verfolgerteam Sickmüller förmlich heran. So war ich gezwungen den Puls vor der stehenden Schießeinlage nochmal hochzutreiben. Mit Konzentration, einem scharfen Augenoptikerblick und etwas Glück traf ich mit dem Lasergewehr unter Flutlicht zwei Scheiben mehr und sicherte uns so den Sieg. Hammer!!! Nach diesem Rennen bewundere ich alle Biathleten. Nach der Hatz auf dem Rad ist das Schießen vergleichbar mit dem Bau eines Kartenhaues bei Windstärke 8.

    Meine Überschwänglichkeit hielt bis zur Siegerehrung an. So ging leider nach dem Anstoßen mit meinem Teamkollegen Tom sein 3 Liter Veltinsglas zu bruch und entleerte sich fairer Weise auf meiner Hose vor all den Zuschauern. Welch gelungener Abschluss!

    übermäßige Euphorie geht oft in/auf die Hose

    Weitere Bilder findet ihr in der Galerie.

    Am kommenden Wochenende steht der Angriff auf die Gesamtwertung des Mitteldeutschlandcups in Oberhof auf dem Programm, bevor es zum Bundesligarennen in Saalhausen geht. Danach folgen die Weltcups in Großbritannien und Offenburg und schließlich die Deutsche Meisterschaft in Albstadt.