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  • 2 Siege in 2 Tagen im Montafon – und was sonst noch passierte, 27.-28.7.12

    2012 - 07.28

    Sieg im M1-Marathon

    Nach einem erfolgreichen Semesterabschluss  habe ich mich vom Stress im Studium in die Semesterferien verabschiedet und bin in die 2. Hälfte der Saison eingestiegen. Als Partner an meiner Seite und Trainingsgefährte hat sich Kommilitone Sven nicht lumpen lassen und ist heute sogar erfolgreich ins Renngeschehen eingestiegen.

    So konnten wir beim ehemaligen Crossmeister Rene Birkenfeld in Stuttgart zwischennächtigen und die Made im Speck spielen. Gestern ging es dann im Eiltempo nach Schruns/ AUT zum Montafon M3 Marathon. Hier fand um 18 Uhr der Village Cross durch das Stadtzentrum statt, bei dem viele schnelle Kurven, eine Treppe und ein Sprung zu bewältigen waren. Dem Viertelfinal konnte ich souverän meinen Stempel aufdrücken. Im Halbfinale lieferte ich mir mit dem Österreichischen MTB-Sprinter Gerald Burgsteiner ein spannendes Fotofinish bevor ich im Finale gegen den flinken Daniel Federspiel und Hannes Metzler allein die deutsche Flagge repräsentierte. Die Jungs ließen nichts anbrennen und Federspiel, Burgsteiner und ich bildeten bis zur zweite Runde die Spitze. Leider touchierte Burgsteiner eine Seitenbegrenzung und stürzte so ungünstig, dass sich auch Federspiel dazulegen musste. Ich hatte gerade zum Überholmanöver die Linie gewechselt und konnte vorbeisteuern. Als ich mich versichert hatte, dass keine schweren Verletzungen vorlagen und Metzler vorbeizog, sprintete ich dem Sieg hinterher. Kurz darauf wurde das Rennen abgebrochen und Hannes Metzler und ich wurden als Sieger gekrönt. Es ist zwar ärgerlich, auf diese Weise zu gewinnen, aber oft haben auch andere aus meinem Pech profitiert. Stürze gehören leider zum Mountainbike Sprint dazu und sorgen für das nötige Salz in der Suppe.

    Heute fiel 10 Uhr der Start zum Marathon. Sven und ich entschieden uns für die Kurzdistanz M1 mit 27km und 970hm, da wir den Rest der Woche noch erleben wollten. Am ersten und einzigen Anstieg konnten Jeffrey Andris und ich am schnellsten die Kurbel kreiseln lassen und harmonierten bis zur Zielgeraden perfekt. Ohne linke Tricks und wie Cowboys vor einer Schießerei  brachten wir unsere Waffen  auf gleiche Lenkerhöhe. Ich überließ Jeff den Sprint zu eröffnen und sicherte mir mit einer Radlänge den Sieg.

    Dieser Ausgang kam nach einem Blechschaden während einer Trainingsausfahrt  in dieser Woche, ein durch meine Stoßstange gebremstes, rückwärts rollendes Auto und einem weiterem kostspieligen Schaden durchaus willkommen.

    Die kommende Woche machen Sven und ich die Täler und Gipfel in Vorarlberg unsicher, bis es über das XC-Battle in Kaprun weiter zum EBM nach Seiffen geht.